Eine Familie schreibt Geschichte Ursprung Krug Helpup
                                          Eine Familie schreibt Geschichte                                          Ursprung Krug Helpup            

Denkmalschutz Alter Krug

Sanierung Fachwerkbau

1959

Antrag auf Denkmalschutz Alter Krug

Die Beseitigung der alten Einfriedigungsmauer entlang der Bundesstraße

war bereits 1957 ein Eingriff in den Denkmalschutz.

Auf Antrag von Karl Waldhecker wurden ab 1959

erstmals Arbeiten am Fachwerk und Dachfläche sowie Einbau einer

neuen Haupteingangstür im Einvernehmen des Landeskonservator

von Westfalen-Lippe - in Münster durchgeführt.

1. März 1962

Denkmalschutz Alter Krug Helpup

Der jeweilige Eigentümer des Hauses Alter Krug Helpup,

eingetragen im Grundbuch von Oerlinghausen Blatt 2903, Flur 2,

ist verpflichtet, das Äußere des Fachwerkhauses einschließlich Dachfläche

in dem am 1. März 1962 bestehenden Zustand zu belassen

und keine Änderungen ohne Genehmigung des Landschaftsverbandes

Westfalen-Lippe - Denkmalamt Münster vorzunehmen oder zu dulden.

1976

Alter Krug erstrahlt in neuem Glanz

In Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt Münster wurde der gesamte Gebäudetrakt Alter Krug

im Auftrag von August Rettig und Ehefrau Bärbel Rettig

im Frühjahr 1976 saniert.

Rechtzeitig zum Festumzug des Helpuper Dorffestes

erstrahlte die Traditionsstätte Alter Krug in neuem Glanz.

Hervorzuheben ist hierbei die mit großem handwerklichen Geschick farbenprächtige Erneuerung des Torbogens

und des Schriftzuges "Alter Krug" von Malermeister Heinz Prüßner.

1986

Giebelsanierung (B66)

Die viele Jahrzehnte alte Holzverkleidung einschließlich Fenster wurde in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde entfernrt.

Das jahrundertalte Fachwerk wurde sichtbar, vor allem aber der durch Nässe verursachte schlechte Zustand vieler Fachwerkfelder und Fachwerkbalken.

Alle Fachwerke wurden von der Baufirma

Hans Finke restauriert.

Der Einbau von neun neuen Sprossenfenster mit Thermopenverglasung erfolgte durch Tischlermeister

Johannes Grote.

Zur Erhaltung der Fensterstruktur im Rauminneren wurden die alten Fensterbeschläge eingebaut.

1986

Die Giebelseite (B66) hat ein neues Gesicht bekommen.

Der Farbanstrich

erfolgte durch Malermeister Heinz Prüßner und seinem Team.

1990

Neuer Glanz in alle vier Himmelsrichtungen.

Zum 160jährigen Geburtstag des Fachwerkgebäudes am 3. August 1990

erfolgten nochmals umfangreiche Sanierungsarbeiten.

Alle Fachwerke am Karlsplatz und an der Bahnhofstraße wurden in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt restauriert.

Auf der Westseite mußte ein Teil des Fachwerkes bis 3 Meter Höhe entfernt und durch ein Mauerwerk ersetzt werden.

Im Zuge dieser Arbeit wurde die Herrentoilette neu gestaltet.

Rechtzeitig zur Jubiläumsfeier am 3. August 1990

"350 Jahre Name Helpup" 

"160 Jahre Fachwerkbau"

erstrahlte die Traditionsstätte Alter Krug in neuem Glanz.

1998

Erneute Giebelsanierung an der Süd-Westseite (B66)

Großer Zerfall der Fachwerkbalken führte 12 Jahre nach der ersten Giebelsanierung 1986 im Herbst 1998 zum Abriß des gesamten Fachwerkes vom Fundament bis zur Giebelspitze.

Die Ursache des Zerfalls führte zu sehr unterschiedlichen Meinungen

von Fachleuten  und läßt sich nicht mit Gewissheit erklären.

Das auf ganzer Fläche entstandene Loch wurde trotz Unwettertage in kürzester Zeit von der Baufirma Hans Finke

noch vor Wintereinbruch durch ein Mauerwerk geschlossen.

Der späte Baubeginn kurz vor Einbruch des Winters wurde durch die Unbeweglichkeit und Engstirnigkeit der zuständigen Genehmigungsbehörden verursacht.

1999

Neue Giebelwand mit Holzverkleidung grün-weiß.

Die Denkmalschutzbehörde Münster bestand monatelang auf eine Gesamterneuerung als Fachwerk.

Wegen nicht kalkulierbaren Kosten wurde diese Forderung

von Bärbel Rettig und August Rettig abgelehnt.

Nach zahlreichen Gesprächen mit der Denkmalschutzbehörde Münster und dem Kreisbauamt Lippe wurde schließllich im Oktober 1998

die Baugenehmigung für ein Mauerwerk mit Holzverkleidung erteilt.

 Die insgesamt mit sehr hohen Kosten verbundene

Giebelsanierung ohne Fördermittel der Denkmalschutzbehörde

konnte  1999 abgeschlossen werden.

Generationswechsel Alter Krug

Altes bewahren - Neues tun

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Ein Ruf wurde zum Namen Helpup

So könnte es seinerzeit

ausgesehen haben

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© August Rettig