Eine Familie schreibt Geschichte Ursprung Krug Helpup
                                          Eine Familie schreibt Geschichte                                          Ursprung Krug Helpup            

Generationswechsel Alter Krug Helpup

Altes bewahren - Neues tun!

Rosen aus eigenem Garten - Lieblingsblume von Bärbel

1974

Die kulinarische Ära von Anna Waldhecker

wird von ihrer Enkeltochter

Bärbel Rettig, geb. Waldhecker fortgeführt.

Bärbel Rettig,

älteste Tochter von Karl und Leni Waldhecker

tritt in die Fußstapfen ihrer Großmutter Anna Waldhecker

und führte den Alten Krug seit 1974 in Eigenregie mit sehr viel Naturgefühl und sozialem Engagement weiter.

Sie lernte nach ihrer Ausbildung im Ratskeller Bielefeld im Römischen Kaiser in Dortmund und in der Schlossküche beim Baron Riedesel in Lauterbach / Hessen die Grundlagen der gehobenen Kochkunst kennen.

Die langjährige kulinarische Ära von Anna Waldhecker

wurde  von ihrer Enkeltochter Bärbel  in einer jahrzehntenlangen Ära gefestigt und nachhaltig geprägt.

Je nach Jahreszeit mit traditionellen Speisen

auf Vorbestellung nach Omas Rezeptur.

Vorrangig  Spargel mit geschnippeltem Schinken und Rührei, 

leckere Wildgerichte und  Gänsebraten...

sowie Rinderbraten und Rinderoulade.

Die Kartoffel war ihre liebste Beilage.

 

Heimische Esstradition

Im Laufe der Jahre wurde ein vielfältiges  a la carte Geschäft aufgebaut.

Im Vordergrund stand in der kulinarischen Ära von Bärbel Rettig

immer die Pflege der gehobenen heimischen Esstradition

mit heimischen Erzeugnissen.

Die Ära Bärbel Rettig

wurde begleitet von zahlreichen Sanierungsmaßnahmen

des ehrwürdigen Gebäudekomplexes.

1974

Erneuerung des Saaldaches

Von Dachdeckermeister Fritz Belter und seinen Handwerkern aus Hillegossen wurden die gesamten Dachpfannen erneuert,

denn bei größeren Regenschauern tropfte es zum Leidwesen der Gäste

an zahlreichen Stellen von der Saaldecke auf die Tische.

1976

Alter Krug erstrahlt in neuem Glanz

In Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt Münster

wurde der gesamte Gebäudetrakt Alter Krug

im Auftrag von August Rettig und Ehefrau Bärbel Rettig

im Frühjahr 1976 saniert.

Rechtzeitig zum Festumzug des Helpuper Dorffestes

erstrahlte die Traditionsstätte Alter Krug in neuem Glanz.

Hervorzuheben ist hierbei die mit großem handwerklichen Geschick farbenprächtige Erneuerung des Torbogens

und des Schriftzuges  "Alter Krug" von Malermeister Heinz Prüßner.

1976

Hohe behördliche Auflagen bei Saalveranstaltungen

Infolge hoher behördlicher Auflagen durften ab Oktober 1976 

keine Veranstaltungen mehr in dem gesamten Saaltrakt stattfinden.

Eine kurzfristige und nicht ganz nachvollziehbare Entscheidung innerhalb von zwei Jahren nach Erteilung der Konzession

für das Traditionsgasthaus Alter Krug.

Die bereits Anfang 1977 geplanten Traditionsveranstaltungen

der Helpuper  Vereine durften aber  noch unter Aufsicht

der Freiwilligen Feuerwehr Helpup stattfinden.

1977

1977

Erforderliche Sanierungsmaßnahmen 

Um den Saalbetrieb aufrechtzuerhalten müßten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im gesamten Saalbereich bewältig werden.

Ideen und Ratschlägge für eine Sanierung bzw. Modernisierung 

des Saales  gab es in großer Vielfalt, überwiegend aus den Reihen

der  Vereine, jedoch nicht unbedingt mehr zeitgemäß.

Fast alle gemachten Vorschläge standen  in keinem

wirtschaftlichen Verhältnis zu den Kosten.

1977

Grundlegende Strukturveränderung im Alten Krug

Die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen waren Anlass

für Bärbel Rettig und Ehemann August Rettig

grundlegende Strukturveränderungen im Alten Krug umzusetzen.

Viele Helpuper Bürger hatten für die geplante Neugestaltung

des Saaltraktes zunächst leider kein Verständnis.

Ein chinesisches Sprichwort besagt:

"Wenn der Wind der Veränderung weht,

bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen!"

Ende 1977

wurden bereits die ersten Arbeiten für die geplante Neugestaltung

des ehemaligen Saales umgesetzt.

Tochter Barbara

1977 / 1978

erfolgten in den Wintermonaten

die ersten Baumaßnahmen nach den Plänen vom Architekturbüro

Wilhelm-Friedrich Nedderhof aus Helpup.

 

Sommer 1978

Neugestaltung ehemaliger Saaleingang Karlsplatzseite

Malermeister Heinz Prüßner mit seinem Team

beim Einsetzen der großen Thermopenfenster.

1978

Ende der Umbauarbeiten Kleiner Saal - Iberg Apotheke

Nach neunmonatiger Umbauzeit wurde ein neuer

"Kleiner Saal" mit 100 Sitzplätzen und eine hochmoderne "Apotheke"

mit großzügigen Geschäftsräumen

und eigenen sanitären Anlagen geschaffen.

Am 10. August 1978

eröffnet Apothekerin

Heiderose Wischeropp

ihre Iberg Apotheke

am Karlsplatz!

1979 / 1980

Umbaumaßnahmen für eine Arztpraxis

Nach der Eröffnung der Iberg Apotheke fehlte im  Ortskern Helpup

noch eine Arztpraxis.

1979 erfolgten die ersten Arbeiten im restlichen Saaltrakt.

Abbruch der ehemaligen Scheune

für den Neubau der geplanten Arztpraxis

Sommer 1981

Eingangsbereich Arztpraxis Christoph Heine

1. Januar 1981

Christoph Heine eröffnet seine Arztpraxis am Karlsplatz

Christoph Heine begann am 1. Januar 1975 in der ehemaligen Praxis seiner Mutter Dr. med. Charlotte Heine an der Mühlenstraße

seine Dienste als Facharzt für Allgemeinmedizin.

Nach einem Jahr wurde die Praxis in die Goldstraße verlegt.

Ende 1980 erfolgte der Umzug

in die neu geschaffenen Praxisräume im Alten Krug.

Bis zum 31. Dezember 2010

war Christoph Heine hier als Landarzt tätig.

Unterstützt wurde Christoph Heine in der Praxis am Karlsplatz

von vier zum Teil langjährigen Mitarbeiterinnen,

die alle von ihm selbst ausgebildet wurden.

6. März 2014

Als Ausgleich zu seinem Dienst als Landarzt gehörten die anfallenden Arbeiten in seinem Haus und Garten.

Durch einen tragischen Unfall  im Hausgarten

verstarb Christoph Heine für alle unfassbar am 6. März 2014.

Christoph Heine wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

2015

Studio Auszeit

Ein Teil der ehemaligen Arztpraxis

von Christoph Heine

dienen weiterhin dem Wohlbefinden

von Jung und Alt.

Inhaberin Jana Kamp

bietet in ihrem Studio Auszeit

Fußpflege und Kosmetik an.

1986

Giebelsanierung (B66)

Die viele Jahrzehnte alte  Holzverkleidung einschließlich Fenster wurde

in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde entfernt.

Das  jahrhundertalte Fachwerk wurde sichtbar,

vor allem aber der durch Nässe verursachte schlechte  Zustand

vieler Fachwerkfelder und Fachwerkbalken.

Alle Fachwerke wurden von der Baufirma Hans Finke restauriert.

Neun neue Sprossenfenster mit Thermopenverglasung

wurden von Tischlermeister Johannes Grote eingebaut.

Zur Erhaltung der Fensterstruktur im Rauminneren

wurden die alten Fensterbeschläge eingebaut.

1986

Fachwerk

erstrahlt

in neuem Glanz

Der Farbanstrich

erfolgte durch Malermeister Heinz Prüßner

und seinem Team.

1990

Neuer Glanz in alle vier Himmelsrichtungen.

Zum 160jährigen Geburtstag des Fachwerkgebäudes am 3. August 1990 wurden nochmals umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt.

Alle Fachwerke am Karlsplatz und an der Bahnhofstraße

wurden in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde restauriert.

Auf der Westseite mußte ein Teil des Fachwerkes bis 3 Meter Höhe

entfernt und durch Mauerwerk ersetzt werden.

Im Zuge dieser Arbeit wurde  die Herrentoilette neu gestaltet

und alle Abflüsse erneuert.

Alle alten Fenster im Erdgeschoss wurden durch neue Sprossenfenster mit Thermopenverglasung ersetzt.

Rechtzeitig zum Jubiläum erstrahlte

die Traditionsstätte Alter Krug in neuem Glanz.

1998

Erneute Giebelsanierung an der Süd-Westseite (B66)

Großer Zerfall der Fachwerkbalken führte 12 Jahre nach der ersten Giebelsanierung im Herbs 1998 zum Abriß des gesamten Fachwerkes vom Fundament bis zur Giebelspitze.

Das auf ganzer Fläche entstandene Loch  wurde trotz Unwettertage

in kürzester Zeit von der Baufirma Hans Finke

noch vor Wintereinbruch durch ein Mauerwerk geschlossen .

Der späte Baubeginn kurz vor Einbruch des Winters wurde durch

die Unbeweglichkeit und Engstirnigkeit

der zuständigen Genehmigungsbehörden verursacht.

Die Denkmalschjutzbehörde Münster bestand monatelang auf eine Gesamterneuerung als Fachwerk. Wegen nicht kalkulierbaren Kosten wurde diese Forderung von Bärbel und August Rettig abgelehnt.

Nach zahlreichen Gesprächen mit der Denkmalschutzbehörde Münster und dem Kreisbauamt Lippe wurde schließlich im Oktober 1998

die Baugenehmigung für ein Mauerwerk mit Holzverkleidung erteilt.

1999

Neue Giebelwand

mit Holzverkleidung

grün-weiß.

Eine insgesamt

mit sehr hohen Kosten verbundene Giebelsanierung 

ohne Fördermittel  der Denkmalschutzbehörde.

Alter Krug Helpup und Karlsplatz aus Sicht vom Kirchturm

2013

Traditionell gute Gastlichkeit und gute Küchenleistung

wird nunmehr in der 14. Generation

im Landgasthaus Alter Krug Helpup fortgeführt.

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7. März 2017

Telekom-Internetanschluss

bis 100 Megabite

pro Sekunde

Leistungsstark

Surfen, Telefonieren

und Fernsehen

ist  Wirklichkeit geworden.

Jubiläen Traditionsstätte Alter Krug

1930 bis 2015

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Ein Ruf wurde zum Namen Helpup

So könnte es seinerzeit

ausgesehen haben

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© August Rettig