Ursprung Krugwirtschaft  Epoche Helpup

Beginn Epoche Waldhecker

 

     16. Jhd. bis 20. Jhd.    Herrschaft Lippe

Grafschaft Lippe - Fürstenum Lippe

Freistaat Lippe

Aus dem Hoheitsgebiet der Edelherren zur Lippe

entwickelte sich Lippe 1528 zur Grafschaft

1789 zum Fürstentum und 1918 bis 1947  zum Freistaaat.

11. Jahrhundert

Schloss Iggenhausen

wird erstmals 1070 urkundlich  erwähnt

und ist als Grundherrschaft des Kloster Corvey eines der ältesten Herrenhäuser.

Wistinghauser Schlucht

Gut Barkhausen

Die Wistinghauser Schlucht und Gut Barkhausen waren im 11. Jahrhundert und danach

ein wichtiger Übergang  für Fuhrleute, Schmuggler und Wanderer aus dem Gebiet Schloss Iggenhausen aus nördlicher Richtung zu den Übergängen des Teutoburger Waldes in der Wistinghauser Schlucht und Oerlinghausser Paß Barchusen.

      Gräfliches Privileg     24.August1560

Gräfliches Privileg

"Commercien auffm Lande"

Dieses Privileg, dass Kruggerechtsame und andere Gewerbe regelt, war seit 1490 in Kraft und wurde nach Ablauf von 70 Jahren von

Graff Bernhard VIII zu Lippe erneuert.

Aus heutiger Sicht waren darin seltsame Anordnungen vorhanden.

Zum Beispiel durften sich Schumacher, Schneider und Schmiede nur in Städten niederlassen.

Doch auch einigen Dörfern wurde dieses Recht zugestanden, wie Barntrup, Alverdissen, Bega, Sonneborn, Lage, Varenholz und Oerlinghausen. 

Unter anderem heißt es:

"Fortan sol auf den Dörfern und Kirchmessen(Kirmes), Lobenbiern (Richtfesten), Brau- wirtschaften (Hochzeiten), Kindtaufen und anderen Zusammenkünften kein fremd Bier getrunken werden, sondern dasselbe aus unseren Städten geholt werden. Zum letzten sol auch in den Krügen kein fremd Bier zu schenken seyen".

  Kriegsfolgen Herrschaft Lippe 

Dreißigjähriger Krieg

1618 - 1648

Währen des 30-jährigen Krieges wurde geraubt und geplündert.  Bürger des Landes mußten  schlimme Zeiten  und großen Schaden erleiden.

1642

Bürger des Landes wurden daher 1642

von allen Lasten an die Landesherrschaft befreit.

1664

Lippische Kirchenordnung

Alle Anordnungen der Gräflichen Regierung, die Trunksucht zu unterlassen,

scheinen nicht den gewünschten Erfolg gehabt zu haben, so dass sich auch die Kirche einschaltet:

"So wird ernstlich verboten, alles Schwelgen, Fressen und Saufen, darinne ein heilloses Wesen und garstiges Sauleben zu haben, auch alle Unkeuschheit und fleischliche Unzucht, Hurerei, Ehebruch und dergleichen Schanden, wodurch das Land mit unehelichen Kindern angefüllt wird"

1668

Gesuch an den regierenden Grafen

Simon Heinrich

Die Bürgermeister der Städte traten mit der Bitte, die alten Privilegien erneuern zu wollen,

an den regierenden Grafen Simon Heinrich haran, welcher dem entgegen lam und die alten Privilegien auf 45 Jahre festsetzte.

Diese Privilegien waren insbesondere zum Vorteil der Städte ausgelegt und zum Nachteil der Schmiede, Bäcker, Schlächet, Schuster auf dem Lande. Der Schuster auf dem Lande durfte nur Schuhflickerei betreiben.

Bier durfte nur noch in den Städten Bier gebraut werden. Damit durfte auch der Krug zu Helpup diese 45 Jahre nicht mehr brauen.

In den Städten des Landes kostete ein Mass Bier (das war etwa 1 Liter) 4 Pfennig und auf dem Lande wegen  des Transportes 5 Pfennig.

1756 - 1763

Siebenjähriger Krieg

Das Foto zeigt die Karte vom 7-jährigen Krieg nach einer Pfotograpie von Hermann Diekmann.  Die Originalkarte befindet sich im Landesarchiv Detmold.

Besonders schlimme Zeit mußte der Krüger wie auch die Bauern  in den umliegenden Gebieten  während des 7-jährigen Krieges  durchmachen. Sie mußten Fuhren leisten, Pferde abliefern, Knechte bereitstellen, Nahrungsmittel abliefern, Vieh Abschlachten und manche Plünderung und Drangsalierung erleiden.

Fremde "Soldateska"

haben während des 7-jährigen Krieges  des Öfteren auf der Deele im Krug Helpup getobt.

Die Vogerichtsakten berichten immer wieder von derben Feiern und Schlägereien.

Durch die Wirren des 7-jährigen Krieges 

kam es bei vielen Bürgern des Landes,  ähnlich wie im Zeitraum des 30-jährigen Krieges, zum Verfall von Sittlichkeit und Moral, in erster Linie durch Vollsäuferei und Unzucht. Um diesem verderblichen ungeheuren Übel und Unwesen entgegenzuwirken, wurde am 

17. März 1767

eine

"Verordnung wegen der Vollsäuferei"

erlassen und drastische Strafen angedroht. Wer diese Ermahnungen missachtete, sollte als Verschärfung "bei Wasser und Brod" ins Gefängnis gesteckt und

"bei noch nicht verspürter Besserung

auf einem Sonntag an den Pfahl"

gestellt werden. Wenn auch

"dieses nicht fruchten will" so galtes,

"selbiger samt einem umständlichen Bericht zum Zuchthaus einzuschikken".

Bei vielen Bürgern schien die

"Liebe zum Alkohol stärker gewesen als die Furcht vor Bestrafung"

wie es in Überlieferungen zu lesen ist.

Ursprung Krugwirtschaft Helpup

Vogtei Orlinchusen

Unterm 1. März 1596

wird in den Vogegerichtsprotokollen der Vogtei Orlinchusen erwähnt, dass der Müller zum Vogelsange einen neuen Krug zu verschiedenen Zeiten "angeschlagen" hatte, was ihm eine Strafe von 20 Thalern verboten worden war.

Das Urteil des Vogerichtes war gnädig,

es sagt nur:

"soll Abtrag machen in Gnaden".

Das heißt wohl, dass er die verwirkte Strafe

von 20 Thalern in Raten abtragen konnte.

[Staatsarchiv Detmold

L 89 AI Nr. 207]

 

Möller zum Vogelsange

Im Mittelalter lebten im Kulturraum Helpup

nur Bauern mit ihren Köttern denen viel Land zugefallen war. Die Bauern brachten ihr

Mahlgut zum Möller Vogelsange in Wellentrup.

Der Müller oder Möller , wie er plattdeutsch genannt wurde, muss ein geschäftstüchtiger Mann gewesen sein.

Er sah, wie damals in umliegenden Krügen durch Ausschank von Bier und Branntwein

Geld verdient wurde und zweigte für seinen Sohn einen Teil seines Besitztums

in der Osterheide ab und baute dort einen Hof.

Unerlaubt

schenkte der Müller zum Vogelsange

am 1. März 1596

Bier und Branntwein aus.

Das brachte ihm eine Strafe von 20 Thalern ein.

Für die damalige Zeit war das kein Pappenstiel,

kostet doch ein Fohlen 7 Thaler.

30. Juli 1596

Brief vom "Möller zum Vogelsange"

an die Gräfliche Regierung mit der Bitte um Genehmigung einer Krugwirtschaft.

Es wurde ihm aufgegeben nachzuweisen

wo in der Nähe Krüge sein.

"Er  begründete seinen Antrag damit, daß die vorhandenen Krüge, Krug zum Brinke (Lage), in Hiddentorf (Hörste), in Orlinchusen (Oerlinghausen) wohl eine halbe Meile und der Krug in Hillegossen eine ganze Meile von der Osterheide entfernt lägen, und diese Krüge keinen Schaden dadurch haben würden".

[Eine Meile = 7,42 Kilometer]

Am 31. Juli 1596

wurde Genehmigung erteilt.

Schlimme Zeiten Krugwirtschaft Helpup

1637

die "Krögersche uff der Osterheide" stirbt,

Eintragung  in einem   Erbteilungsverzeichnis:

"Hat nichts nachgelassen"

Angeblich versteckte bzw. vergrabene Schätze wurden nie gefunden.

1642 heißt es vom Krüger:

"Frey, gibt keine Schätze, thut auch keine Dienste, nur jährlich einen Krugthaler."

1702

Zugriff Meier zu Barkhausen

auf Abgaben

Die Kammergewerbeakten vom 15. Februar 1702 enthalten die Nachricht dass Johann Heinrich Helpup als Stiefvater des Anerben die Regierung bittet, ihren alten, freien Krug, bei der gegenwärtigen schlechten Nahrung , da nur dann und wann Reisende  etwas Bier ausgeschenkt wird, gegen die Zugriffe des Meiers zu Barkhausen, der dem Krug eine Last von zwei Talern wegen Branntweinzapfens  auferlegen will, in Schutz zu nehmen.

Der Zugriff blieb ohne Erfolg!

Kalorierte Landkarte  Grafschaft Lippe

         Entwicklung           Krugwirtschaft Helpup

7. September 1602

Schlägereien im

"Krug zum Vogelsange"

Vogerichtsprotokoll Vogtei Orlinchusen:

"Vogden Orlinchusen Wroge des 7. Septembis 1602. Daß sich auch im Kroge zum Volgelsange eine Schlägerei zwischendem jungen Möller zum Vogelsange, M. zum Krahwiunkel, Johann undt sunste zugedragen, alß dass gemelter Rickehoff von dem jungen Möller mit einer Feuerchuten ins Haupt blutig verwundet worden".

1610

Bildung der Bauerschaftsgrenzen

Deshalb erscheint der Krug ab 1613

als in der Bauerschaft Währentrup gelegen.

Diese Bauerschaft hieß vor 1613 Oetinckhusen.

Bestand hatte diese Gebietsreform bis zur Gemeindebildung Helpup am 1. April 1957.

1630

"Krug uff der Osterheide"

so hieß die Krugwirtschaft um 1630, da der Besitzer namentlich als "Krüger zum Vogelsange" bekannt, nicht mehr im Vogelsange lebte sondern "uff der Osterheide".

Vorspanndienste

Der Krüger zum Vogelsange hatte neben seinem Kruge auch Landwirtschaft. Mit seinen Pferden leistete er  den Fuhrleuten Vorspanndienste.

Der Weg war steil, ausgefahren und steinig

und die Pferde hatten Mühe die Wagen bis zum Krug zu ziehen. Für die Weiterfahrt riefen die Fuhrleute den Krüger zum Vogelsange mit seinen Pferden mit dem Ruf "Help-up" herbei.

Der Krüger spannte dann seine Pferde mit vor die Wagen, und es ging leichter den Berg hinauf.

Im Laufe der Zeit bürgerte sich der Ruf

"Help-up"

so ein, dass der Krüger nur noch do begrüßt und angesprochen wurde. Im Mittelalter wurden Familiennamen in der ländlichen Bevölkerung vielfach vom Volksmund aus dem örtlichen Flurnamen und dem Beruf der Person zusammengesetzt, wohl um Verwechselungen der Namen vorzubeugen.

Name Helpup 1640 Besitzer Johan Helpup

Erstmals 1640

urkundlich erwähnt

"Krug Helpup"

mit dem Besitzer Johan Helpup

der erstmalig im Vogerichtsregister von 1640

im Zusammenhang mit einer Schlägerei

genannt wird.

[Staatsarchiv Detmold - L 89 A Nr. 5]

Dieses  Schriftstück samt Übersetzung hängt für jedermann sichtbar im Flur im  Alten Krug.

Generationswechsel   Helpup - Waldhecker

1878

Generationswechsel

Karl August Helpup

(Sohn des Erbauers des Fachwerkbau`s)

an

Franz Hermann Waldhecker.

Karl August Helpup ist am 8. Oktober 1821 noch im alten Haus geboren. Er war der letzte Wirt mit dem Namen Helpup.

Seine Tochter Juliane Emilie Helpup heiratete 1878

Franz Hermann Waldhecker aus Patthorst

Die Brüder von Juliane  Emilie Helpup

Albrecht und Gustav Helpup

zogen das Studium vor und kamen daher für die Nachfolge nicht in Betracht. Durch die Einheirat

in die Krugwirtschaft  und durch den Verzicht der Brüder von Juliane Emilie Helpup wurde

Franz Hermann Waldhecker Besitzer des Kruges.

Dr. med. Albrecht Helpup

ließ sich als Augenartz in Bielefeld nieder.

Unabhängig davon wurde die familiäre Zusammengehörigkeit bis in die 1970er-Jahre gegenseitig gepflegt.

Mehrere  Möbelstücke aus dem Besitz der Helpup´s prägen das Büro des Verfassers dieser Dokumentation bis in die heutige Zeit.

Gustav Helpup

zeichnete, musizierte und unterrichtete

eine Zeitlang an der "Rectorschule" in Oerlinghausen. Aus seiner Hand stammt das erste Werbeblatt von Oerlinghausen 1895.

1906

schrieb Gustav Helpup

zur Grundsteinlegung der Kirche zu Helpup

ein Gedicht. Der Text liegt noch vor. Den Familiennamen Helpup gibt es heute noch in mehreren Gemeinden im Land des Hermann.

      Bessere Zeiten          Alter Krug

Abgaben an die Regierung

Die Freiheit von allen möglichen Lasten, mit denen damals so viele Städte belegt waren, hat für den Krüger nicht immer bestanden. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts erhob die Regierung von dem Bier- und Branntweinausschank eine jährliche Steuer von 7 Thalern, die 1789 auf 10 Thaler erhöht wurde. 1864 wurden 10 Thaler-Gold

in 11 Thaler-Courant umgerechnet.

Saalbuch von 1780

Besitztum Nr. 10 des Krügers Helpup.

Dem Krüger  ging es langsam besser.

Das "Saalbuch von 1780" besagt:

Nr. 10  Helpup besitzt:

Gebäude: ein Wohnhaus, eine Leibzucht / Hofraum und Hude / Gärten: auf dem Kampe an der Westerheide Ländereien: einen Kamp in der Westerheide, auf dem Stukenlande, auf dem mittelsten Stukenlande, auf dem Kortenlande, in der Osterheide, ein Teil des Weges

Wiesen: im Kampe, in der Osterheide

Eine erbliche Kruggerechtigkeit

"Prästiert", (hat Abgaben zu entrichten)

der Landesherrschaft:

den Petrischatz 13 Sgr. 7 Pfg. und 1 Krugthaler

für die Kruggerechtigkei im Brauen und Brennen und solches im Haus zu versellen.

Dem Küster die Pflicht ...  Zu allen Besitzungen liegen noch die genauen Flächenmaße vor.

1829 / 1830 Fachwerkbau Alter Krug

1829 / 1830

Neubau  Fachwerkhaus Alter Krug

Bauerschaft Währentrup Nr. 10

Mit dem Privileg Kruggerechtigkeit

wurde die Grundlage für die zukünftige Krugwirtschaft Alter Krug geschaffen!

Auf dem Besitztum Währentrup Nr. 10 

wurde 1829 und 1830 der heutige Fachwerkbau "Alter Krug" gebaut,

ein Fachwerk unter einem Krüppelwalmdach mit zwei Dielentore jeweils zur West und Ostseite.

Auf der Diele wurde durch die Luke Heu und Stroh auf den Dachboden gereicht. Kauffahrer  und Handwerker  konnten auf der Diele mit Pferdestall ihre Pferde und Ware unterbringen.

Der Handelsbetrieb Gebr. Pauly aus Bad Driburg belieferte den Alten Krug über Jahrzehnte

mit Glas/ Porzellan /Haushaltswaren

Mehrmals im Jahr übernachtete Herr Pauly

mit seinem Pferdegespann im Krug.

In den 1970er Jahren berichtete Senior Pauly noch mit großer Begeisterung darüber. Wie in all den Jahren hatte er sein eigenes Butterbrot dabei.

Dielentür - Torbogen

Der Torbogen wurde mit kunstvollem Schnitzwerk eine Zierde des Hauses und ein Prüfstein für handwerkliches Können.

Der geschnitzte Drachenkopf ist Schatzhüter und Symbol für Bewahrung des Hauses gegen Feind und allerlei Ungemach.

Rose und Stern ist ein Bekenntnis

als Wappenzeichen für den Landesherren.

Im Torbogen stehen die Worte:

ANNO 1829

LIESSEN DIESEN BAU ANFANGEN:

FRIEDRICH AUGUST HELPUP UND FRAU

HANIA ALTHOFS AUS KACHTENHAUSEN

DURCH BEIDE IM JAHRE 1830 FORTGESETZT

BIS ZUM 3TEN JULI

WO DER TOD SIE TRENNTE:

BEENDIGT AM 3TEN AUGUST

DURCH DEN ZURÜCKGEBLIEBENE WITWER:

"DIE WEGE DES HERRN SIND WUNDERBARLICH ICH HOFFE

ER FÜHRT ES ZUM BESTEN HINAUS"

M.S.STRATE

Start in die Ära Franz Hermann Waldhecker

1878 - 1911

Ära Franz Hermann Waldhecker

Durch Einheirat in die Familie Helpup wurde Franz Hermann Waldhecker aus Patthorst bei Halle Eigentümer der Besitzung

Bauerschaft Währentrup Nr. 10

Zu Beginn der Ära erfolgte der Anbau eines großen Gebäudetraktes  mit  Scheune für Kutschwagen und Pferde.

Auf der Gartenseite der Saalfläche wurde als Neuheit für Helpup eine Kegelbahn eingerichtet.

Auf dem etwas gewölbten ca. 20 Meter langem Bahnbrett wurden die schweren unterschiedlich großen Kegelkugeln  ins Ziel gerollt. 

Für den Rücktransport  der Kugeln diente ein holzverkleideter Hohlraum in der Außenwand  zum Garten. Bahnbretter, 45 cm hohe Holzkegel, Kugeln sind noch vorhanden.

 

Archäologische Rückschau   Gebiet Helpup

Grundlage PDF-Dokumentation von Karl Banghard, Archäologe aus Oerlinghausen

 

Feldweg Schafberg

Alter Feldweg

von Lappenbusch zum Gutshof Upmeier (Hermeier)

Glasperlen Schafberg

Sehr eindrucksvoll sind weitere Lesefunde von

Eva Stauch auf dem Schafberg.

Dort kamen prunkvolle Glasperlen aus der Zeit um 250 vor Christus ans Licht, die bislnang schönsten vorgeschichtlichen Perlen Lippes.

Breitklingen Münterburg

Die bislang ältesten Nachweise menschlicher Besiedlung Helpups sind sogenannte Breitklingen aus Feuerstein,

die im August 2004 von der Geschichtsprofessorin Eva Stauch auf der Münterburg zwischen Wellentrup und Helpup entdeckt wurden.

Kanonenkugel Schafberg

Hinterlassenschaft aus Kriegszeiten im 18. Jahrhundert.

Gefunden wurde diese

0,62 Kg schweresKanonenkugel

von Karl Banghard

auf dem Schafberg.

 

Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden!

Grundlage dieser Dokumentation ist unter anderem eine Niederschrift anlässlich

100 Jahre Alter Krug 1830 - 1930

von August Reuter, Bürgermeister Stadt Oerlinghausen 

sowie durch freundliches Entgegenkommen und tatkräftige Mitarbeit  des

Geheimen Archivrats Dr. Hans Kiewning, Direktor des Lippischen Landesarchiv in Detmold von 1917 bis 1933.

Die Niederschrift schließt mit

Ad multos annos

"Auf viele Jahre"

Ebenso berichteten eine Reihe von Zeitzeugen  begeistert über Ereigniss und Entwicklungen im Landgasthaus Alter Krug.

Eine weitere Grundlage ist eine Dokumentation ndes Archäologen Karl Banghard aus Oerlinghausen,

Unterstützung vom Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Helpup e.V.,

vor allem aber Aufzeichnungen, Dokumente und Bildmaterial der Familien Helpup, Waldhecker und Rettig.

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© August Rettig