Ära Bärbel und August Rettig

1971 bis 2013

1971

Bärbel Rettig,

geb. Waldhecker

älteste Tochter von Karl und Leni Waldhecker führt das Traditionsgasthaus nach dem

plötzlichen Tod ihres Vaters in der 13. Generation in eigener Regie weiter.

Bärbel lernte nach ihrer Ausbildung als Köchin im Ratskeller Bielefeld, im  Römischen Kaiser in Dortmund

und in der Schlossküche beim Baron Rietesel in Lauterbach die Grundlagen der gehobenen Küche kennen.

Die langgjährige kulinarische Ära ihrer Großeltern Carl und Anna Waldhecker wurde von Bärbel über mehere Jahrzehnte gefestigt und nachhaltig geprägt. Grundlage  waren unter anderem 6 handgeschriebene Rezeptbücher mit 659 Rezepturen über die Back- und Kochkunst in der Ära ihrer Großeltern und Mutter.

Im Vordergrund stand immer die Wahrung der gehobenen heimischen Esstradition

mit hochwertigen regionalen Nahrungsmitteln.

Anfang der 70er Jahre wure in erster Linie eine kleine Auswahl

"a la carte"

angeboten, absolut Spitzenreiter waren am Sonntagabend

Mettwurstbrot und Help-up Schnittchen!

 Im Laufe der Zeit wurden jedoch  eine Vielfalt von köstlichen kalten und warmen Speisen angeboten.

Angeboten wurden bei Familienfeiern  tradinionell

Rinder- und Schweinebraten sowie Wildbraten

Zu den Klassikern für Gesellschaften bis 120 Personen zählten jahreszeitlich bedingt:

Spargel mit geschnippeletem Schinken und Rührei, Gänsebraten gefüllt mit Backobst,

Rinds-Rouladen sowie Grünkohl mit Lippischer Kohlwurst.

Kartoffeln in vielen Variationen war ihre liebste Beilage.

August Rettig

heiratete im Mai 1971 als Nichtgastronom in die Gastronomen-Familie Waldhecker

"Traditionsstätte Alter Krug Helpup"

unter Führung von Ehefrau Bärbel ein.

Nach dem Studium 1967-1969 in Osnabrück und Bielefeld und vorheriger Tätigkeit in leitender Funktion

im Bereich Arbitssicherheit und Normung sowie Organisation von betrieblichen Abläufen erfolgte 1978

der berufliche Einstieg als Angestellter im Alten Krug überwiegend in ähnlichen Funktion.

Die Küche war allerdings nach wie vor alleiniges Hoheitsgebiet von Bärbel und ihrem Team.

Bei täglichen Wanderungen im Teutoburger Wald, überwiegend in Begleitung von Bärbel

und den Töchtern Barbara und Carolin wurde die nötigen Kräfte für eine genussvollle Zeit

in der Traditionsstätte Alter Krug Helpup  gesammelt.

Oberstes Gebot

ist ab Mai 1971  die Fortführung der vorgegebenen Gesellligkeit von

Karl Waldhecker  und Tätigkeit zur Erhaltung des unter Denkmalschutz stehenden

Gebäudes Alter Krug Helpup, im Zeichen des Natur- und Klimaschutzes.

Selbstverständlich war der Eintritt in den

Hessenklub Helpup

 und die Fortführung

Deutsch Britische Freundschaft

Die seit 1970 bestehende enge Freundschaft zur Militäkapelle

The Green Howards

war eine wichtige Aufgabe für August.

Im Laufe der Jahre fanden zusätzlich zahlreiche  gesellige Treffen mit den Familien statt.

Unabhängig davon wurden des Öfteren Offiziere aller Dienstgrade bis zum Generalstab

bei Dienstessen traditionell im Jagdzimmer mit leckeren nach vorheriger Absprache

mit Bärbel verwöhnt.

August lernte bereits in seiner Kindheit in Hanstedt-Ehebrock bei typisch englischen Ballspielen

die Deutsch-Britische Freundschaft kennen.

Anliegen und Belange zwischen britischen Streitkräften und deutschen Behörden rund um Bielefeld

wurden koordiniert und in guter Zusammenarbeit erfolgreich ausgebaut von

Frank Stewart

Verbindungsoffizier

Sommer 1972

Neues Saaldach

Als erste Sanierungsarbeit am Gebäudetrakt Alter Krug  wurden vom Dachdeckermeister Fritz Belter aus Bielefeld-Hillegossen die gesamten Dachpfannen auf dem Saaltrakt erneuert.

Veranstaltungen im Saal konnten nunmehr frei von Regentropfen stattfinden.

11. Oktober 1972

Traditionelle Altenfeier im Saal Alter Krug Helpup

Musikalische Begleitung

Gesangsduo Geschwister Leismann

8. Mai 1975

FC Schalke 04

Vatertagstour ins Lipperland

Um sich nach dem Freundschaftsspiel in Waddenhausen noch ein wenig zu stärken,

machte der Bus mit der Fußballmanschaft FC Schalke 04 und zahlreichen Schlachtenbummlern an Bord

eine Zwischenstopp im Alten Krug in Helpup.

Schnell hatte sich der Besuch im Dorf herumgesprochen und der Schankraum füllte sich

mit sehr vielen Schalke Fans aus dem Gebiet Helpup.

Aus diesem Zwischenstopp wurde ein feuchtfröhlicher Abend bis Mitternacht mit sehr viel Spaß und Freude.

Mit großer Geduld bemühte sich der Busfahrer Spieler und Schlachtbummler 

für die Heimfahrt in den Bus zu bekommen.

Im Gästebuch vom Alten Krug war anshließend zu lesen:

Als Moses an den Felsen klopfte, geschah es , daß das Wasser tropfte,

doch gößer ist das Wunder hier,

man dreht am Hahn und raus kommt Bier

Schalke 04

4. Juli 1976

Kalifornier und Bielefelder feiern den  200. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung

der Vereinigten Staaten auf Einladung der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft,

unter Vorsitz von

Werner Höcker

(WDR Bielefeld)

Zu einer gemütlichen und fröhlichen Gebburtstagsfeier trafen sich aus Anlaß

der 200-Jahr-Feier  der USA 27 Sudentinnen und Studenten der

Californina State Universität Long Beach

im Landgasthaus Alter Krug Helpup um gemeinsam mit ihren deutschen Gasteltern,

Bielefelder Familien,die Studentinnen und Studenten für vier Wochen aufgenommen hatten,

  unter Leitung von

Professorin Johanns Roden

An dem Austauschprogramm aus Anlaß der 200-Jahr-Feier der USA wirkten  auch

16 amerikanische Professoren mit, die an der Universität Bieleld  tätig sind.

Gastgeber

Werner Höcker

ging in Anwesenheit des stellvertretenden Landesvorsteher

Konrad Dreckshage

in dem  von Sudenten und Studentinnen festlich geschmückten Saal Alter Krug Helpup, ein  auf das

"Geburtstagskind" 

(Land der Freiheit)

Gleichzeitig unterstrich Werner Höcker die Verbundenheit zum amerikanischen Volk,

dem Land der Zukunft und der Träume.

Jung kräftig, offen, selbstbewußt!

so wünschte Werner Höcker den Start der USA in das 3. Jahrhundert.

Musikalisch eingestimmt wurde die Geburtstagsfeier von den

Golden Glories

die als die Le Humphries Singers in Ostwetfalen bekannt geworden sind.

(gestatteter Auszug aus einem Pressebericht in der NW)

1976

Alter Krug erstrahlt in neuem Glanz

In Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt Münster wurde der gesamte Gebäudetrakt im Auftrag von  August Rettig und Ehefrau Bärbel Rettig saniert.

Dank fleißiger Handwerkerhände konnte die Sanierung zum Festumzug des Helpuper Dorffestes

rechtzeitig präsentiert werden.

Hervorzuheben ist hierbei die mit großem handwerklichem Geschick

farbenprächtige Erneuerung des Torbogens und des Schriftzuges Alter Krug

von Malermeister Heinz Prüßner.

1976

Hohe behördliche Auflagen hinsichtlich des Brandschutzes

erforderten lange Gespräche mit Helpuper Vereinen über zukünftige Veranstaltungen,

insbesondere auf Vereinsebene.

Mehr darüber auf  ...Seite Vereinsleben...

1977 - 1978

Strukturwandel Traditionsgasthaus Alter Krug

Kleiner Saal mit 120 Sitzplätzen

Bereits in der zweiten Jahreshälfte 1977 erfolgten die Sanierungsarbeiten im ehemaligen Vorsaal

und einem Teilbereich im Saal. Als Abgrenzung zur geplanten Apotheke wurde im Abstand

von 5 Metern von der Stufe zum alten Saal  eine 36 cm starke Brandmauer gebaut

und ein massiver Untergrund mit  Parkett-Belag geschaffen. Der neue Veranstaltungsraum

wurde im Frühjahr 1978 in Betrieb genommen

Anfang  1978

Erste Arbeiten Ausbau der geplanten Apotheke am Karlsplatz

Tochter Barbara beobachtet den Ablauf der Arbeiten

Frühsommer 1978

 Thermophen -Fensterfront

Malermeister Heinz Prüßner und seine Mannschaft können bereits im Frühsommer 1978

die Thermophen-Fensterfront einschließlich Eingangstür erstellen.

18. August 1978

Eröffnung Iberg Apotheke am Karlsplatz

Mit großer Freude konnte Heiderose Wischeropp nach sehr kurzer Bauzeit zum Erstaunen vieler

Helpuper Bürger und Bürgerinnen ihre Iberg Apotheke am Karlsplatz eröffnen.

Parallel dazu wurde die Apothe in der Bahnhofstraße  noch kurze Zeit von Gernot Wischeroppp betrieben.

1979 - 1980

Bau  einer  Arztpraxis am Karlsplatz

Die restliche Saalfläche neben der Apotheke und dem ehemaligen Scheunenbereich bot noch 

reichlich Platz für den Umbau zu einer Arztpraxis und weiteren Räumen.

Anlass für August und Bärbel im Sommer 1970 mit den ersten Bauarbeiten zu beginnen.

Für den Neubau einer Arztpraxis und Ausbau des Dachbodens

mußte die ehemalige Scheune mit Anbau

hinter dem jahrzehhntelang genutzten Bühnenbereich  bis auf die Grundmauern entfernt werden.

Foto:v. l.:

(Wilhelm Rommelmann, Andreas Mohrmann, Jochen Gulba unter Aufsicht von den Töchtern Caro und Babsi)

entfernt werden.

(Foto 1982)

1. Januar 1981

Christoph Heine eröffnet seine Arztpraxis für Allgemeinmedizin

Erffolgreicher Start zusammen mit seiner Mutter Dr. Charlotte Heine

und allen coran von ihm ausgebildeten treuen Arzthelferinnen aus der vorherigen Praxistätigkeit,

anfangs noch bei seiner Mutter in der Mühlenstraße.

Seine Ehefrau Brigitte Heine war anfangs in den Räumlichkeiten der Arztpraxis untergebracht und konnte ihre Tätigkeit in eigener Regie ausüben.

Handball-Legende Vlado Stenzel

Foto zeigt Handball-Legende Vlado Stenzel

Nach dem Handballspiel Lemgo gegen Dankersen war er erstmals Gast im Alten Krug.

Beim Betreten des Hauses ging er sofort zielstrebig  in die Küche und bestellt ohne Rücksicht  auf bereits wartende Gäste bei der ahnungslosen Küchenchefin Bärbel sein Essen.

Seine lockere und herzliche Art sorgte in der Küche und anschließende im Schankraum

für eine Stimmung mit sehr viel Spaß für alle Anwesenden.

Bei der Verabschiedung von Vlado Stenzel bedankte sich sogar das

Küchen-Sparschein!

Als Trainer der Jugoslawischen Nationalmannschaft der Männer gewann er bei den

Olympischen Spielen 1972 in Münschen die Goldmedaille

und  1978   als Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft folgte der

Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft

70er- und 80er- Jahre

Leichtathletik - Veranstaltungen

auf der Rußheide in Bielefeld  und "Werreanger" in Lage

waren von großer Bedeutung

 Um sich für ihre Wettkämpfe im Werreanger in Lage zu stärken, war die

Elite der deutschen Zehnkämpfer

Anfang der 80er- Jahre mehrmals in der Mittagszeit Gast im Alten Krug Helpup.

Ulrike  Meyfahrt

Gewinnerin der Goldmedaille im Hochsprung auf der Olympiade 1972 in München und

1984 in Los Angeles.

sprang 1982 in Athen mit 2,02 m einen neuen Weltrekord

und wurde Europmeisterin.

Um in Ruhe ihr Abendessen zu genießen war sie  des Öfteren zu Gast im

Alten Krug Helpup,

Die natürliche  und bescheidene Art und Ausstrahlung von

Ulrike Meyfahrt

ist bei vielen Gästen sehr positiv in Erinnerung geblieben.

1986

Giebelsanierung Fachwerkbau Straßenseite B 66

Die viele Jahrzehnte alte Holzverkleidung einschließlich Fenster wurde in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt in Münster entfernt.

Das Jahrhundertalte Fachwerk wurde sichtbar, vor allem aber durch Nässe verursachte schlechte

Zustand vieler Fachwerkfelder und Fenster.

Alle Fachwerke wurden von der Baufirma Hans Finke restauriert.

Neue Sprossenfenster

Der Einbau von neun Sprossenfenster mit Thermophenverglasung

erfolgte durch Tischlermeister Johannes Grote aus Greste.

Zur Erhaltung der Fensterstruktur im Rauminneren  wurden die alten Fensterbeschläge

mit viel Energieaufwand  wieder verwendet.

1990

160 Jahre Fachwerkbau Alter Krug

Zur 160 Jahrfeier des Fachwerkgebäudes  am 3. August  erhielten alle Seiten des Fachwerkbaues

einen neuen Farbanstrich.

Im Zuge der Erneuerung des Mauerwerkes an der Toiletten-und Waschküchenseite

wurden alle Abflüsse erneuert und die alte Abwassergrube entfernt.

Ertmals erfolgte die Entwässerung des Hauses über ein eigenes Rohrsystem

in das Kanalsystem entlang der Bahnhofstraße.

Die jahrhundertalte einfache Pinkelrinne auf der Herren-Toilette,

die den hohen Andrang bei Großveranstaltungen stand gehalten hatte,

wurde entfernt und durch modernste Technik ersetzt.

Älter Gäste berichteten noch Jahre später über die tollsten Anekdoten!

3. August 1990

Jubiläumsfeier 350 Jahre Name Helpup

Festredner Werner Höcker

Verwandte, Freunde des  Hauses, Abordnungen von Helpuper Vereinen und der Freiwilligen Feuer Helpup, Bürgermeister Weber sowie langjährige Lieferanten gehörten zum Gästekreis

zu dem Bärbel und August Rettig eingeladen hatten.

Paul Kochsiek

sei als ältester Lieferant etra genannt.

Sei 1892 verbindet das Traditionshaus Alter Krug eine Geschäftsbeziehung mit der Familie Kochsiek

aus Oerlinghausen. Eine große Überraschung für alle Anwesenden war die Präsentation des

Traditionsgespanns der Herforder Brauerei

Wie in alten Zeiten wurden demonstrativ Holz-Bierfässer  angeliefert.

Der Transportwagen  wurde  von 4 liebevolle geschmückten Kaltblütern gezogen

und war stundenlang ein Blickfang für die viele Verkehrsteilnehmer in der Bahnhostraße.

 

Bei schönstem Sommerwetter

wurde in allen Räumen und im Lindengarten

bis spät in die Nacht mit viel Spaß und Freude gefeiert.

LIEBSTÖCKEL

Musikalisches Markenzeichen aus Oerlingghausen

sorgte für die Interpretation von Liedern verschiedener Jahrzehnte.

Der Freitagabend Stammtisch

genießt das Bier in fröhlicher Runde im Lindengarten

Torbogen-Uhr

Eine von Erika Koch aus Ton geformte

"Lipische Rose"

eingerrahmt von den durch Heinz Prüßner maßstabsgetreue nachgebildeten Torbogen

wurde vom Freitabend-Stammtisch an Bärbel und August überreicht.

Die Torbogenuhr ist auf der Rückseite mit den Unterschriften des Freitagabend-Stammtisches

versehen und hängt für den Stammtisch gut sichtbar im Schankraum.

Ein großes Dankeschön

an alle Mitwirkenden des Jubiläums!

1997 - 1998

Erneute Giebelsanierung Fachwerkbau Straßenseite B 66

Im Laufe der zweiten Jahreshälfte  1997 bahnte sich bereits eine neue Sanierung des Giebels B 66 an.

Große Wasserschäden zerstörten die Fachwerke, insbesondere im Erdgeschoß.

Der Putz löste sich im Winter von den Wänden und verursachte zuunehmend Schäden

am Fußboden und an den Wänden im inneren des Hauses.

Eine Bewirtung der Gäste war nicht mehr zumutbar. Über die Ursache führten Meinungen der Fachleute

in nicht unbedingt nachvollziehbaren Richtungen.

Alle erforderlichen Gespräche mit dem

Denkmalamt  in Münster und Bauamt Detmold

erwiesen sich als sehr problematisch und nicht kooperativ hinsichtlich auf Unterstützung.

Die Denkmalschutzbehörde in Münster bestand monatelang auf den Bau einer neuen Fachwerkwand vom Keller bis zur Dachspitze obwohl die Giebelseite von 1880 bis 1986

bereits als Wetterschutz mit einem Lattengerüst versehen war.

(Foto links Willy Schneider)

Das Kreisbauamt  in Detmold verweigerte die Baugenehmigung

für die sehr dringend erforderlichhe Sanierung.

Wegen nicht kalkulierbarer Kosten im sechstelligen Bereich wurde der Bau einer Fachwerkwand

von Bärbel und August Rettig abgelehnt.

Nah sehr massiver und unmißverständlicher Darstellung von August Rettig im

Herbst 1998

vor Ort im Kreishaus erfolgte die sofortige Zustimmung des Kreisbauamtes

für ein massives Mauerwerk vom Keller bis zur Dachspitze.

Trotz hefiger

Unwetterwarnung

erfolgte der Abriß der maroden Fachwerkwand in eigener Regie.

Als die Giebelwand vom keller bis zum Boden entfernt war, fegte ein sehr heftiges Unwetter

über Helpup hinweg und sorgte bei allen Bürgern für Angst und Schrecken.

Unabhängig davon errichtete die Baufirma innerhalb kürzester Zeit im Spätherbst 

ein massives Mauerwerk vom Keller bis zum Dach.

Der Einbau der noch vorhandenen Fenster mit Thermophenverglasung  und alten Beschlägen

erfolgte durch die Tischlerei Johannes Grote.

Frühjahr 1999

Die Anbringung der Holzverkleidung

(Sibirische Lärche)

erfolgte durch die Bautischlerei Lethmathe aus Ohrsen.

Für den nötigen Farbanstrich

(Foto rechts)

sorgte  Malermeister Heinz Prüßner mit seinem Team.

Fazit

Fertigstellung mit einem sehr großen Kostenaufwand ohne Zuschüsse vom Denkmalamt,

in eigener Regie von Bärbel und August Rettig.

2001

Neugestaltung Karlsplatz Alter Krug

Laubbäume im Zeichen des Natur-und Klimaschutzes

Insgesamt  wurden 12 Laubbäume rud um den Mittelpunkt des Karlsplatzes gepflanzt.

Der Birnbaum aus den 20er Jahren

Foto rechtes Bild

wurde zum Wohl der Wespen und Bienen extra abgegrenzt

und bedankt sich im Frühjahr mit prachtvoller Blüte und im Herbst mit leckeren Birnen.

2001

Nahwärmeanschluss 

im Zuge der Neugestaltung des Karlplatzes

Die benötigten Kabel und Rohre für den Anschluss an das spätere Blockheizkraftwerk

im Hallenbad-Gebäude

Am Kopphof

wurden im Zuge der Neugestaltung des Karlsplatzes bereitsverlegt.

Später wurden dann die Verbindungen zu den Bereichen Grundschule, Vogelsänger-Komplex,

Gbäudetrakt Alter Krug, Feuerwehrgerätegaus sowie private Familienhäuser hergestellt.

Der Gebäudetrakt 

Alter Krug

wird an drei Übergabestationen mit Nahwärme versorgt.

2005

175 Jahre Fachwerkhaus Alter Krug

Krugfest auf dem Karlsplatz

Das Krugfest war für den Ehrenvorsitzenden des AMC Helpup

Gerhard Strüßmann

eine gute Gelegenheit seinen 80. Geburtstag auf dem Karlsplatz zu feieren. 

Mit 20 weiteren Radlern der AMC-Helpup Seniorenabteilung war Gerhard Strüßmann morgens

vom Clubhaus in Mackenbruch zum ehemaligen Vereinshaus Alter Krug gestartet.

Juniorchefin

Barbara Rettig-Schwarzenberger

und ihr Vater August Rettig hatten auf dem Karlsplatz  bereits extra Tische und Bänke gestellt.

Inmitten des köstlichen Duftes dampfender  Reibekuchen, lauwarmen Forellensalates

oder Bio-Burger wurde das Jubiläumsfest gefeiert und über alte Zeiten geklönt.

Die Freiwillige

Feuerwehr Helpup

unterstützte diesen Festtag mit einem eigenen Bier- und Bratwurststand.

Opa August vergnügte sich derweil mit seinen Enkelkindern

Lotta (2 Jahre),  Lucas (5 Jahre)

auf der Hüpfburg.

Den ganzen Tag über wurde das Fest von einem befreundeten Musiker musikalisch begleitet.

6. August 2006

410 Jahre Schankrecht

Rückblick Krugwirtschaft ab 1596

Anlässlich des Jubiläums konnten sich die Gäste auf dem Karlsplatz tummeln oder auf dem Saal

eine historische Bilderausstellung und Dokumentationen über die Entwicklung und Ereignisse

der Krugwirtschaft bis 1930 in Augenschein nehmen.

Die Ausstellung bot schier unerschöplichen Gesprächsstoff für Jung und Alt.

Mehrere  über 90-jährige Zeitzeugen erzählten mit großer Begeisterung von Erlebnissen

in den 20er- und 30er-Jahren.

Zum Beispiel vom Kinderschützenfest im Scheunengarten.

Eine 92-jährige Schneiderin aus Mackenbruch sprach von ihrer ersten großen Liebe

auf der Jubiläumsfeier

"100 Jahre Fachwerkbau Alter Krug"

Leider ist aus dieser Beziehung nichts geworden, weil ihre Mutter es ihr  verboten hatte.

Iss ja ein Städter, der kommt hier nicht ins Haus!

Während im  Saal die Eltern und Großeltern alte Zeiten aufleben ließen,

konnten die Kinder auf dem Karlsplatz ihre Sinne testen und Preise gewinnen.

Die Biologische Station Lippe 

hatte ihr Glücksrad und kniffelige Fragen rund um die Natur zur Verfügung gestellt.

Beim Imker Ivo Blumenbach aus Horn

konnten Bienenwachskerzen gezogen werden.

Angeboten wurden ferner  leckerere hausgemachte Käsesorten auf einem extra 

Käsebrett

Gespendet wurde von Barbara Rettig-Schwarzenberger der Erlös des

Kinderprogramms

für  den Förderverein der Kindertagesstätte Auf der Brede und der Jugendarbeit

für den Förderverein der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Helpup zu gleichen Teilen.

Insgesamt kam ein Betrag von

€ 350,00

zusammen.

2006

Christoph Heine

verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand

Küchenchef

5. August 2007

Krugfest unter dem Motto

"Die sechziger kehren zurück!"

Bei einem Rückblick in die 6oer-Jahre lebten viele Gäste noch einmal so richtig auf.

Im Saal sorgten Fotos, Filme und Dokumente aus den 60er-Jahren für reichlich Gesprächsstoff,

vor allem bei damaligen 

Rock Fans

Zeitgleich nahmen die  Kinder  auf dem Karlsplatz teil am

Kinder-Kochwettbewerb.

Jannik Kroppenstedt erreichte im Wissensquiz  die meisten Punkte und wurde von der

Juniorchefin Barbara und ihrem Cousin Stefan Lange

mit dem Hauptpreis belohnt:

Geburtstagsfeier  mit gemeinsamen Kochen im Alten Krug!

Foto Knut Dinter v.l.:

Stefan Lange, Jannik Kroppenstedt, Barbara Rettig-Schwarzenberger

2014

Unfassbar für uns alle

verstarb Christoph Heine im Ruhestand

durch einen tragischen Unfall bei seiner Lieblingsbeschäftigung im heimischen Garten.

Christoph

wir danken dir für all die schöne Zeit

die wir mit dir verbringen durften!

Januar 2018

Beschaffung  Telekom-Telefonhäuschen

Bücher-Zelle Karlsplatz Alter Krug

Die Idee ein gebrauchtes Telefonhäuschen auf dem Karlplatz Alter Krug aufzustellen

und zu einer Bücherzelle umzugestalten stammt von

Toni Grabow

Iberg Apotheke

Sein Freund August war begeistert und es wurde im Frühjahr 2017

ein Plan für Umsetzung dieser Idee entwickelt.

Bis zur Anschaffung, Aufstellung und Einrichtung war es aber noch ein weiter Weg.

August Rettig

Senior Alter Krug Helpup

stimmte im Januar 2018 während seines Aufenthaltes auf der Grünen Woche in Berlin

vor Ort in Potsdam mit den Verantwortlichen 

des 1,5 Hektar  großen Lagerplatzes für gebrauchte Telefonzellen

alle weiteren Schritte bis zur Aufstellung auf dem Karlsplatz Alter Krug ab.

26. September 2018

Einweihung Buch-Laden am Karlsplatz

Ausgesprochen wurde ein großes Dankeschön allen Mitwirkenden am Tag der Einweihung

von den Initiatoren

Toni Grabow und August Rettig

Hervorgehoben wurde dabei die finanzielle Unterstützung des

Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Helpup e.V.

sowie die Leistungen der ortsansässigen Handwerker bei der Gestaltung des

Buch-Ladens am Karlsplatz Alter Krug

Für den Einbau der Bücherregale sorgte die

Tischlerei Grote Greste

und für  den roten Farbanstrich der Zelle

Farben Prüßner.

Die  farbliche Gestaltung der Eingangstür mit dem Schriftzug

Buch-Laden

erfolgte durch Malermeister

Heinz Prüßner.

Generationswechsel Alter Krug Helpup

Ära 14. Generation stellt sich vor

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© August Rettig