1971 bis 2013

Ära Bärbel Rettig (geb. Waldhecker) August Rettig

Bärbel Rettig

 älteste Tochter von Karl und Leni Waldhecker führte das Traditionsgasthaus nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters in der 13. Generation in eigener Regie weiter.

Sie lernte nach ihrer Ausbildung als Köchin im Ratskeller in Bielefeld, im Römischen Kaiser in Dortmund und in der Schlossküche beim Baron Rietesel in Lauterbach / Hessen die Grundlagen der gehobenen Kochkunst kennen.

Die langjährige kulinarische Ära von Anna Waldhecker wurde  von ihrer Enkeltocher Bärbel  über mehrere Jahrzehnte gefestigt und nachhaltig geprägt.

 

August Rettig

heiratete im Mai 1971 in die Gastronomen-Familie Waldhecker ein.

1978

erfolgte der  vollständige Einstieg als Nichtgastronom

nach vorheriger  Tätigkeit in leitender Funktion im Bereich Arbeitssicherheit und Normung sowie Organisation von betrieblichen Abläufen im Landgasthaus Alter Krug Helpup

unter Führung  seiner Ehefrau Bärbel Rettig.

Heimische Esstradition

Im Vordergrund in der kulinarischen Ära von Bärbel Rettig stand immer die Pflege der gehobenen Kochkunst mit hochwertigen regionalen Produkten.

Anfang der 70er-Jahre wurde in erster Linie eine kleine Auswahl "a la carte" angeboten,

absoluter Spitzenreiter waren am Sonntagabend 

"Mettwurstbrot" und "Help-up Schnittchen"!

Zunehmend wurde aber im Laufe der Zeit eine Vielfalt von köstlichen kalten und warmen Speisen angeboten.

Bei Familienfeiern wurde traditionell

"Rinder- und Schweinebraten sowie Wildbraten" zubereitet.

Grundlage  waren 6 Rezeptbücher mit 659 Rezepturen über die Back- und Kochkunst in der Ära ihrer

Großeltern. Zu den Klassikern zählten bis 120 Personen unter anderem:

"Spargel mit geschnippeltem Schinken und Rührei", "Gänsebraten gefüllt mit Backobst", Rinds-Rouladen" sowie "Grünkohl mit Lippischer Kohlwurst".

Kartoffeln in vielen Variationen war ihre liebste Beilage.

 

  • 1972

Erste Sanierungsarbeiten

Dachdeckermeister Fritz Belter  aus Hillegossen

erneuerte mit seinem Team die gesamten Dachpfannen auf dem Saalgebäudetrakt.

Veranstaltungen im Saal konnten nunmehr

frei von Regentropfen stattfinden.

 

  • 1976

Alter Krug erstrahlt in neuem Glanz

In Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt Münster wurde der gesamte Gebäudetrakt im Auftrag von August Rettig und seiner Ehefrau Bärbel Rettig saniert.

Dank fleißiger Handwerkerhände konnte  die Sanierung zum Festumzug des Helpuper Dorffestes rechtzeitig präsentiert werden.

Hervorzuheben

ist hierbei die mit großem handwerklichen Geschick farbenprächtige Erneuerung des Torbogens und des Schriftzuges

Alter Krug

von Malermeister Heinz Prüßner.

  • 1976

Hohe behördliche Auflagen hinsichtlich des Brandschutzes

erforderden lange Gespräche mit Helpuper Vereinen über zukünftige Veranstaltungen, insbesondere auf Vereinsebene. Übertrieben stark wurden August und Bärbel Rettig kritisiert, weil sie die von den Vereinen gemachten Vorschläge nicht verwirklichen wollten. Die Umsetzung der gemachten Vorschläge standen jedoch in keinem wirtschaftlichen Verhältnis  zum erforderlichen Kostenaufwand.

Ein chinesisches Sprichwort lautet:

"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen!"

Bärbel und August Rettig  haben sich für die Windmühlen entschieden!

  • 29. Januar 1977

Letzter Schweineball in Omas Ballsaal

Geschäftsführer der Schweinekasse Reinhard Thies aus Währentrup sorgte beim traditionellen  Einzug auf dem hölzernen Schwein in den  Saal für helles Vergnügen. Musikalisch begleitet wurde er dabei  von einer  über

30-köpfigen Musikkapelle.

Beim letzten Schweineball in allen Räumen des Hauses kriegte man buchstäblich kein Bein mehr auf den Boden, denn über 600 Gäste waren zur Freude des Kassierers der Schweinekasse der Einladung der Schweinekasse Helpup gefolgt.

Im Laufe des Abend wurden knapp 400 Schweineschitzel in drei Varianten von Bärbel gebraten bzw. zubereitet. Unterstützt wurde sie dabei von fleißigen Freundinnen aus Helpup.

Die nicht unbedingt klein geschittenen Schnitzel wurden traditionell von  der Fleischerei Pieper durch den Angestellten Ewald Brockmann  persönlich angeliefert.

(Ewald Brockmann war langjähriges Mitglied in der Geschäftsführung der Schweinekasse.)

Max John sorgte mit seiner Thekenmannschaft aus Währentrup für die nötige Versorgung mit reichlich Bier von der Herforder Brauerei, Wippermann Wacholder und Schlichte Steinhäger.

  • 26. Februar 1977

Letztes Winterfest MGV Liedertafel Helpup

Thema:

"ES GRÜNEN DIE REBEN!"

Traditionell wurde Ende Februar das Winterfest in allen Räumen gefeiert.

Im Nebenraum  der Scheune hinter der Bühne wurde in eigener Regie eine Sektbar betrieben.

Je nach dem Motto des Festes wurde der Saal von den Sängern festlich dekoriert und die von Vereinsmitgliedern betriebene Tombola eingerichtet.

Bei der Begrüßungsrede durch den  Vorsitzenden Alfred Rottschäfer wurden Erinnerungen von schönen Erlebnissen in den letzten zwei Jahrzehnten wach. Trotz  leiser Wehmut sollte man jedoch einen frohen Ausklang genießen, fügte Alfred Rottschäfer hinzu, bevor die Traditionskapelle

"Teutoburger Jäger"

alle Anwesenden zum Tanz aufforderte.

Zauberer Brunetti verblüffte zwischendurch die Gäste mit seiner Zauberkunst .

 

 

In eigener Regie gab es passend zum Thema

eine Tombola

mit einer Vielfalt von Leckereien

unter dem Motto:

"Zum Lipper Schwein - ein guter Wein"

  • 30. April 1977

AMC Helpup feiert unter dem Motto "Tanz in den Wonnemonat Mai"

Nach der Begrüßung durch den AMC Vorsitzenden Gerhard Strüßmann waren auf der Tanzfläche überwiegend junge  Gesichter in dem vom AMC mit Maigrün festlich geschmückten Saal zu sehen.

Zwischendurch  wagten sich auch die älteren Mitglieder auf die Tanzfläche.

Für eine Superstimmung sorgten bis in die frühen Morgenstunden

"Die Elrados".

  • 12. März 1977

Letztes Fest Hessenklub Helpup in Omas Ballsaal

unter dem Motto:

"Eine Oase in der Cyrenaika"

In Erinnerung an die Militärzeit von Hessenklub Präsident Walter Tilleke in Tobruck war der Saal

festlich mit Bildern aus der Wüstenlandschaft dekoriert.

Für die Unterhaltung und passenden Tanzrythmen

sorgte eine Abordnung der befreundeten Militärkapelle

"The Green Howards".

"Kamel tanzte zu den Klängen einer Militärkapelle"

Ein vom Zirkus ausgeliehenes Kamel spazierte zum Spaß der Gäste durch die Tür zum Karlsplatz in Omas Ballsaal. Auf dem Kamel saß Walter Tilleke in Wüstenuniform und begrüßte majestätisch ca. 300  Gäste im Saal. Die Begeisterung kannte keine Grenzen.

Wie in der  Zirkus-Manege  hüpfte und tanzte das Kamel zu den Klängen der Kapelle. Beim Aussetzen der Musik stand das Kamel zur Erleichterung von allen Anwesenden wie ein Baum und rührte sich nicht von der Stelle.

(leider ist der Film von diesem Ereignis abhanden gekommen)

Bärbel Rettig mit ihrem Team sorgte mit leckeren Speisen für das leibliche Wohl der Gäste.

Der Hessenklub versorgte in eigener Regie von einer extra aufgebauten Sektbar die Gäste bis in die frühen Morgenstunden mit ausgewählten Getränken.

Deutsch Britische Freundschaft

Enge Freundschaft entwickelte sich bereits 1970 durch Karl Waldhecker mit der Militärkapelle in Minden

"The Green Howards".

Des Weiteren fanden im Laufe der Jahre auch zahlreiche gesellige Treffen mit den Familien statt.

Unabhängig davon wurden mehrmals Offiziere im Generalstab im Jagdzimmer bei Dienstessen mit leckeren Speisen von Bärbel Rettig und ihrem Team verwöhnt.

August Rettig lernte bereits in seiner Kindheit in Hanstedt-Ehebrock bei Ballspielen die Deutsch Britische Freundschaft kennen.

Anliegen und Belange zwischen britischen Streitkräften und deutschen Behörden rund um Bielefeld 

wurden koordiniert und in guter Zusammenarbeit erfolgreich ausgebaut von

Frank Stewart.

Foto 1970 : Hessenklub erhält letzte Anweisungen vor dem Festumzug Helpuper Dorffest.

  • 1977 / 1978  -  Traditionsgasthaus Alter Krug im Strukturwandel

 "Kleine Saal" mit 120 Sitzplätzen

Bereits in der zweiten Jahreshälfte 1977 bis 1978 erfolgten die Sanierungsarbeiten im Vorsaal und einem kleinen Teilbereich im Saal. Als Abgrenzung zur geplanten Apotheke wurde im Abstand von 5 Metern eine 36 cm starke Brandmauer gebaut sowie ein Fußboden auf massiven Untergrund mit Parkett-Belag geschaffen.

Der neue "Kleine Saal" wurde im Frühjahr 1978 in Betrieb genommen.

Winter 1978

Die ersten Arbeiten zum Ausbau der geplanten Apotheke am Karlspaltz erfolgten bereits in den Wintermonaten.

(Tochter Babsi beobachtet den Ablauf der Arbeiten)

Sommer 1978

Malermeister Heinz Prüßner und seine Manschaft können bereits im Frühsommer 1978

die Thermophen-Fensterfront einschließlich Eingangstür erstellen.

18. August 1978

Eröffnung Iberg Apotheke am Karlsplatz

Mit großer Freude konnte Heiderose Wischeropp nach sehr kurzer Bauzeit zum Erstaunen vieler Helpuper Bürger und Bürgerinnen ihre Iberg Apotheke am Karlsplatz eröffnen.

Parallel dazu wurde die Apotheke in der Bahnhofstraße noch kurze Zeit von Gernot Wischeropp betrieben.

  • 1979 / 1980

Erste Bauarbeiten für eine Arztpraxis am Karlsplatz

Die restliche Saalfläche neben der Apotheke und dem ehemaligen Scheunenbereich bot reichlich Platz für den Umbau zu einer Arztpraxis und weiteren Räumen.

Anlass für August und Bärbel im Sommer 1979 mit den ersten Bauarbeiten zu beginnen.

Für den Neubau "Arztpraxis" mußte die ehemalige Scheune mit Anbau hinter dem jahrzehntelang genutzten Bühnenbereich bis auf die Grundmauern entfernt werden.

(Foto v. l.: Wilhelm Rommelmann, Andreas Mohrmann und Jochen Gulba unter Aufsicht von den Töchtern Caro und Babsi)

  • 1. Januar 1981

Christoph Heine eröffnet seine Arztpraxis für Allgemeinmedizin

Erfolgreicher Start zusammen mit seine Mutter Dr. Charlotte Heine und allen von ihm ausgebildeten treuen Arzthelferinnen aus der vorherigen Praxistätigkeit, anfangs noch bei seiner Mutter in der Mühlenstraße.

Seine Ehefrau Brigitte Heine war anfangs ebenfalls in den Räumlichkeiten der Arztpraxis untergebracht und konnte ihre Tätigkeit in eigener Regie ausüben.

(Foto 1982)

Giebelsanierung am Fachwerkbau (Seite B66)

  • 1986

Die viele Jahrzehnte alte Holzverkleidung einschließlich Fenster wurde in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt in Münster entfernt. Das jahrhundertalte Fachwerk wurde sichtbar, vor allem aber durch Nässe verursachte schlechte Zustand vieler Fachwerkfelder.

Alle Fachwerke wurden von der Baufirma Hans Finke restauriert.

Neue Sprossenfenster

Der Einbau von 9 Sprossenfenster mit Thermophenglas erfolgte durch Tischlermeister Johannes Grote aus Greste. Zur Erhaltung der Fensterstruktur im Rauminneren wurden die alten Fensterbeschläge mit viel Energie wieder verwendet.

  • 1990

Alle Fachwerkbauseiten im neuen Glanz

Zur Jubiläumsfeier am 3. August 1990 erhielten alle übrigen Fachwerkbauseiten einen neuen Farbanstrich.

Im Zuge der Erneuerung des Mauerwerkes zur Küchenseite und Beseitung der Abwassérgrube wurde die Herrentoilette samt Abflüsse saniert und neu eingerichtet.

Mit großer Freude konnten alle Arbeiten rechtzeitig zur Jubiläumsfeier beendet werden.

 

  • 3. August 1990

Jubiläumsfeier  350 Jahre Name Helpup

und 160 Jahre Fachwerkbau Alter Krug

August Rettig umgeben von langjährigen Freunden

der Familien Waldhecker und Rettig.

v. l.:

Alfred Vogelsänger, Wilhelm Merten, August, Werner Höcker

Festredner Werner Höcker

Verwandte, Freunde des Hauses, Abordnungen von Helpuper Vereinen und der Freiwilligen Feuerwehr Helpup, Bürgermeister Weber sowie langjährige Lieferanten gehörten zum Gästekreis zu dem Gastgeber Bärbel und August Rettig eingeladen hatten.

Aus dem Kreis der Lieferanten sei insbesondere Paul Kochsiek aus Oerlinghausen genannt.

Mit der Familie Kochsiek verbindet das Traditionshaus Alter Krug bereits seit 1892 eine Geschäftsbeziehung.

Eine große Überraschung war der Besuch

des Traditionsgespanns der Herforder Brauerei

Der urige Festwagen war wie in alten Zeiten mit Holzfässern beladen

und wurde von 4 liebevoll geschmückten Kaltblütern gezogen.

Die Begeisterung der Gäste kannte keine Grenzen!

Bei schönstem Sommerwetter wurde in allen Räumen und im Lindengarten

bis spät in die Nacht mit viel Spaß und Freude gefeiert.

LIEBSTÖCKEL

Musikalisches Markenzeichen aus Oerlinghausen

sorgte für die Interpretation von Liedern verschiedener Jahrzehnte.

Der Freitagabend-Stammtisch

genießt das Bier in fröhlicher Runde im Lindengarten

Torbogen-Uhr

Eine von Erika Koch aus Ton geformte "Lippische Rose",

eingerahmt von den durch Heinz Prüßner maßstabsgetreu nachgebildeten Torbogen,

wurde vom Freitagabend-Stammtisch an Bärbel und August überreicht.

Die Torbogenuhr ist auf der Rückseite mit den Unterschriften des Freitagabend-Stammtisches versehen

und hängt für den Stammtisch gut sichtbar im Schankraum.

Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden des Jubiläums!

  • 1997 / 1998

Erneute Giebelsanierung B66 am Fachwerkbau

Im Laufe der zweiten Jahreshälfte 1997 bahnte sich bereits eine neue Sanierung des Giebels an den Bundesstraße  an. Große Wasserschäden zerstörten die Fachwerke, insbesondere im Erdgeschoß.  Der Putz löste sich im Winter von den Wänden und verursachte weitere Schäden am Fußboden und Wänden im inneren des Hauses. Eine Bewirtung der Gäste war nicht mehr zumutbar. Über die Ursache führten die Meinungen der Fachleute in nicht unbedingt nachvollziehbaren  Richtungen.

Alle erforderlichen Gespräche mit dem Denkmalamt in Münster und dem zuständigen Bauamt in Detmold erwiesen sich sehr problematisch und nicht kooperativ hinsichtlich von Zuschüssen. Die zuständige Denkmalschutzbehörde in Münster bestand monatelang auf den Bau einer neuen Fachwerkwand vom Keller bis zur Dachspitze obwohl die Giebelseite von 1880 bis 1986 bereits als Wetterschutz mit einem Lattengerüst  versehen war. Das Kreisbauamt in Detmold verweigerte daraufhin die Baugenehmigung für die sehr dringend erforderliche  Sanierung.

Wegen nicht kalkulierbarer Kosten im sechsstelligen Bereich wurde der Bau einer Fachwerkwand von Bärbel und August Rettig abgelehnt.

Nach sehr massiven und unmißverständlichen Darstellung von August Rettig im Herbst 1998  vor Ort im Kreishaus erfolgte die sofortige Zustimmung des Kreisbauamtes für ein massives Mauerwerk vom Keller bis zur Dachspitze.

  • Herbst 1998

Trotz  heftiger Unwetterwarnungen erfolgte der Abriß

der maroden Fachwerkwand in eigener Regie.

Als die Giebelwand vom Keller bis zum Boden entfernt war, fegte ein sehr heftiges Unwetter über Helpup hinweg und sorgte bei allen für Angst und Schrecken.

Unabhängig davon errichtete die Baufirma Hans Finke innerhalb kürzezter Zeit im Spätherbst ein massives Mauerwerk vom Keller bis zum Dach. 

Der Einbau der Fenster mit Thermophenverglasung und alten Beschlägen erfolgte durch die Tischlerei Grote.

 

  • Frühjahr 1999

Die Anbringung der Holzverkleidung (Sibirische Lärche)

erfolgte durch die Bautischlerei  Lethmathe aus Ohrsen.

Für den nötigen Farbanstrich sorgte im Frühjahr 1999

Malermeister Heinz Prüßner mit seinem Team.

 

  • Fazit:

Fertigstellung mit einem sehr großen Kostenaufwand

in eigener Regie ohne Zuschüsse vom Denkmalamt.

 

  • 2001

Neugestaltung Karlsplatz Alter Krug

Auf Initiative der Agenda-Gruppe wurde der Platz 2001 saniert und neu gestaltet. Über 10 Jahre zogen sich Planungen hin, doch zum Schluss ging alles sehr schnell.

Bei einem Treffen im Alten Krug stellte Architekt Volker Crayen Pläne vor, die überzeugten. Anwesend waren Anlieger des Karlsplatzes, der Agenda-gruppe, dem Verkehrs- und Verschönerungs- Verein Helpup e.V.,

August Rettig sowie Eigentümerin Bärbel Rettig Alter Krug.

Die Stadt Oerlinghausen zeigte sich kooperativ und bewilligte Fördergelder. Ebenso das Land Nordrhein-Westfalen.

Große Unterstützung gab es für die geplante neue Strom- und Wärmeversorgung im Ortskern  Helpup von den Stadtwerken Oerlinghausen.

Blockheizkraftwerk - NahWärme

Die benötigten Kabel und Rohre für den Anschluss an das spätere Blockheizkraftwerk im Hallenbbad-Gebäude  "Am Kopphof" wurden bereits verlegt.

Später wurden dann die Verbindungen zu den Bereichen Grundschule, Vogelsänger-Komplex, Gebäudetrakt Alter Krug, Feuerwehrgerätehaus sowie private Familienhäuser hergestellt.

Der Gebäudetrakt Alter Krug wird an drei Übergabe-Staionen mit NahWärme versorgt.

Laubbäume im Zeichen des Natur- und Klimaschutzes

Insgesamt wurden 12 Laubbäume rund um den Mittelpunkt des Karlsplatzes gepflanzt.

Der Birnenbaum aus den 20er-Jahren wurde zum Wohl der Wespen und Bienen extra abgegrenzt und bedankt sich im Frühjahr mit prachtvoller Blüte und im Herbst mit leckeren Birnen.

  • 2005

Krugfest auf dem Karlsplatz

Das Krugfest war für den Ehrenvorsitzenden des AMC Helpup

Gerhard Strüßmann eine gute Gelegenheit seinen 80. Geburtstag auf dem Karlsplatz zu feiern. Mit 20 weiteren Radlern der AMC-Helpup Seniorenabteilung war Gerhard Strüßmann morgens vom Clubhaus in Mackenbruch zum ehemaligen Vereinshaus Alter Krug gestartet.   Juniorchefin Barbara Rettig-Schwarzenberger und ihr Vater August Rettig hatten auf dem Karlsplatz bereits extra Tische und Bänke gestellt.

Inmitten des köstlichen Duftes dampfender Reibekuchen, lauwarmer Forellensalat oder Bio-Burger wurde das Jubiläumsfest gefeiert und über alte Zeiten geklönt. Die Freiwillige Feuerwehr Helpup unterstützte diesen Festtag auf dem Karlsplatz mit einem eigenen Bier- und Bratwurststand.

August Rettig vergnügte sich derweil  mit seinen Enkeln Lotta (2 Jahre) und Lucas (5 Jahre) auf der Hüpfburg.

Den ganzen Tag über wurde das Fest von einem befreundeten Musiker musikalisch begleitet.

  • 6. August 2006

410 Jahre Schankrecht - Rückblick Krugwirtschaft Helpup - Alter Krug

Anlässlich des Jubiläums konnten sich die Gäste auf dem Karlsplatz tummeln oder auf dem Saal eine historische Bilderausstellung und Dokumentation über die Entwicklung und Ereignisse der Krugwirtschaft bis in die heutige Zeit in Augenschein nehmen. Die Ausstellung bot schier unerschöpflichen Gesprächsstoff für Jung und Alt.

Mehrere über 90-jährige Zeitzeugen  erzählten mit großer Begeisterung von Erlebnissen Ende der 20er-Jahre und Anfang der 30er-Jahre. Zum Beispiel vom Kinderschützenfest im Scheunengarten.

Eine 92-jährige Schneiderin

aus Mackenbruch sprach von ihrer ersten großen Liebe auf der Jubiläumsfeier im Jahr 1930

"100 Jahre Fachwerkbau Alter Krug".

Leider ist aus dieser Beziehung nichts geworden weil ihre Mutter es ihr verboten hatte:

"iss ja ein Städter, der kommt hier nicht ins Haus!"

Während im Saal die Eltern  und Großeltern alte Zeiten aufleben ließen, konnten die Kinder auf dem Karlsplatz ihre Sinne testen und Preise gewinnen. Die Biologische Station Lippe hatte ihr Glücksrad  und knifflige Fragen rund um die Natur zur Verfügung gestellt.

Beim Imker Ivo Blumenbach aus Horn konnten Bienwachskerzen gezogen werden.

Nicht zuletzt lockten Rollenrutsche und Hüpfburg sowie ein Käsebrett mit leckeren regionalen Sorten.

Der Erlös des Kinderprogramms

wurde von Juniorchefin Barbara Rettig-Schwarzenberger  gespendet  für den Förderverein der Kindertagesstätte Auf der Brede und der Jugendarbeit der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Helpup zu gleichen Teilen.

Insgesamt kam ein Betrag von € 350,-- zusammen.

2006

verabschiedet sich Christoph Heine in den wohlverdienten Ruhestand.

  • 5. August 2007

Krugfest unter dem Motto "Die sechziger kehren zurück!"

Bei einem Rückblick in die sechziger Jahre lebten viele Gäste noch einmal so richtig auf.

Im Saal sorgten Fotos, Filme  und Dokumente aus den 60er-Jahren für reichlich Gesprächsstoff,

vor allem bei damaligen "Rock-Fans".

Kinder-Kochwettbewerb auf dem Karlsplatz

Zeitgleich erhielten Kinder auf dem Karlsplatz bei einem Kochwettbewerb einen Einblick in die Kochkunst.

Jannik Kroppenstedt erreichte im Wissensquiz die meisten Punkte und wurde von Juniorchefin

Barbara Rettig-Schwarzenberger und Küchenchef Stefan Lange mit dem Hauptpreis belohnt:

"Geburtstagfeier mit gemeinsamen Kochen im Alten Krug!"

Foto Knut Dinter v. l.:

Stefan Lange, Jannik Kroppenstedt, Barbara Rettig-Schwarzenberger

Generationswechsel Alter Krug Helpup

2013

Fortsetzung der kulinarischen Ära von Bärbel Rettig

Nach demRückzug von Bärbel und August Rettig

wird das Landgasthaus Alter Krug nunmehr

in der 14. Generation

mit Unterstützung des langjährigen Küchenchefs Stefan Lange

von Falk Schwarzenberger und Ehefrau Barbara Rettig-Schwarzenberger

in eigener Regie weitergeführt.

 

2014

Unfassbar für uns alle verstarb Christoph Heine im Ruhestand

durch einen tragischen Unfall bei seiner Lieblingsarbeit im heimischen Garten.

 

Christoph wir danken dir

für all die schöne Zeit die wir mit dir verbringen durften!

2017

Alter Krug Helpup

ist im Zeitalter des schnellen Internets angekommen!

Telekom-Internetanschluss bis 100 Megabite pro Sekunde,

leistungsstark Surfen, telefonieren und vor allem ein zweckmäßiges  Kassensystem ist Wirklichkeit geworden.

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© August Rettig